Mittwoch, 19. November 2014

November.

Weihnachten im Schuhkarton// Sonnenschein// selbstgebackenes Brot//
Geschenk für einen kleinen Mann// fleißiger Helfer// Designgipfelausbeute//
Chaos// Weihnachtsstimmung// Flohmarkt//
Schaukeln// Müüüsli // Lecker Obst!//

Samstag, 15. November 2014

über das bloggen.

Schon oft habe ich mich gefragt, ob es "richtig" ist in aller Öffentlichkeit sein Leben aufzuschreiben. 
Meine Gefühle, mein Alltag, meine Familie sind für viele Menschen ein offenes Buch. 
Ganz bewusst zeige ich hier keine Gesichter. Allerhöchstens mal meine Wenigkeit, aber das auch eher selten.
Warum ich das tue? Nicht unbedingt aus Angst, sondern eher aus Respekt vor den Weiten des Internets. Und zum Schutz meines Kindes.
Klar, jeder kann für sich selbst entscheiden, wie er mit diesem Thema umgeht.
Ich handhabe es so.
Oft habe ich mich gefragt, ob ich diesen Blog in einen privateren Rahmen verlegen soll.
Was mich davon abhält? Ihr! ich mag den Austausch und die lieben Menschen, die hier kommentieren und deren Leben ich teilweise ebenfalls verfolgen darf.

Ich schreibe schon einige Jahre. In aller Öffentlichkeit. Und ich habe keine Ahnung, wer hier liest und wem mein Geschreibe überhaupt irgendetwas bringt. 
Vielleicht hat ja der ein oder andere von Euch mal Lust sich zu "outen". 
Spannend wäre es allemal.
Aber darum geht es mir nicht. Ich schreibe diesen Blog hauptsächlich für mich. Für uns. 
Als Erinnerung und zum nachlesen. 
Viele schöne Momente  und viele Ideen, die ich umgesetzt habe, sind hier festgehalten.
Irgendwann möchte ich mal ein Buch aus all dem drucken lassen. Und ich bin mir sicher, dass ich irgendwann in meinem Sessel (ja bis dahin hab ich einen!) sitzen werde und mich an viele Momente erinnern werde.
An das lange Warten auf den Kobold, der es plötzlich sehr eilig hatte, an die erste (auch schwierige) Zeit zu dritt, seine ersten Gehvesuche. All das sind Momente, die so wunderschön sind, oft aber auch viel zu schnell vergessen werden.
Dafür blogge ich. Und ich mache es gern.


Freitag, 14. November 2014

Advent Advent.

Gestern Abend hab ich mir mal ein wenig Zeit für mich genommen und unseren Adventskalender gebastelt.
Schlicht und einfach ist er dieses Jahr. 
Eigentlich wollte ich 24 hübsche Säckchen nähen, die wir dann jedes Jahr wieder nehmen können. 
Ja, eigentlich. Aus akutem Zeitmangel sind es jetzt kleine Tütchen geworden, 
die ich mit Masking Tape beklebt, oder bemalt habe. 
Die Zahlen habe ich auf gestanzte Kreise geklebt und mit Wurstband (yay, ich liebe es!) an einer Wäscheklammer befestigt.
Ich habe ganz bewusst keine Zahlen auf die Tütchen gemalt.. 
So kann man sie vielleicht nochmal weiter verwenden.. Für Plätzchen, oder andere Kleinigkeiten :-)
Oben an den Klammern steht übrigens der Anfangsbuchstabe desjenigen, der an dem Tag ein Päckchen öffnen darf.
Jeder bekommt also 8 kleine Überraschungen.
So ist der Papa leichter rumzukriegen sich was zu überlegen ;-)
Und noch ist es dem Kobold wohl ziemlich egal...
Jetzt muss ich mir noch noch ein paar Kleinigkeiten überlegen.
Wichtig ist mir, dass es sinnvolle Sachen sind. Nicht irgendwelcher Kram, der nur in der Ecke liegt.
Habt ihr Ideen? Männliche und (Klein-)kindliche? ;-)

Dienstag, 11. November 2014

Schulkind mit Kind.

...schon lange wollte ich mal meine Erfahrungen dazu aufschreiben, weil es ja vielleicht auch für den ein oder anderen von Euch interessant sein könnte.

Seit August 2012 drücke ich Zwei Mal die Woche die Schulbank, um eine Weiterbildung zur Heilpädagogin zu machen.
Am Anfang meiner Ausbildung habe ich noch als Erzieherin gearbeitet und meine Stunden auf 30 reduziert. Ich habe also 3 1/2 Tage die Woche in der Kita gearbeitet, bin jeden zweiten Donnerstag zur Schule gefahren und jeden Freitag. Die nächste Woche dann Freitag und Samstag.
Dann bin ich letztes Jahr (übrigens war das so gewollt ;-)..) schwanger geworden. 
Wir haben lange hin und her überlegt, wann wir das erste Kind bekommen möchten. 
Wir wollten immer früh Eltern werden und der Zeitpunkt war für uns beide perfekt. 
Schon am Anfang stand allerdings fest.. erst das Kind, dann die Schule. 
Würde es also organisatorisch, gefühlsmäßig oder warum auch immer, nicht klappen, hätte das Kind Vorrang gehabt und ich hätte ein Jahr Pause gemacht. Die Ausbildung hätte dann erstmal hinten an gestanden. Trotzdem wollte ich sie natürlich abschließen.
Wir wussten allerdings von Anfang an, dass wir in jedem Falle die Unterstützung unserer Familien haben. (Die aber leider im Moment noch 1 Stunde Fahrtzeit entfernt wohnen).
Ich war also schwanger und sagte bis zu den Sommerferien erstmal nichts in der Schule. 
Außer zwei Lehrern..und meinen drei liebsten Mitschülern. 

Nach den Ferien kam ich mit einer Riesenkugel wieder und die Augen wurden groß :-D 
So richtig damit gerechnet hat nämlich niemand. Und auch sonst wusste keiner von unseren Plänen. Weder Familie, noch Freunde. Im Nachhinein bin ich sehr froh darüber, alles so "heimlich" geplant zu haben. So konnte uns niemand in unsere Entscheidung hinein reden.

Als ich schwanger war, musste ich aufgrund meines fehlenden Immunschutzes gegen Cytomegalie sofort aufhören zu arbeiten und war neun Monate lang im Beschäftigungsverbot. 
Ich hatte genug Zeit für die Schule und bin bis kurz vor dem ET im Dezember zur Schule gefahren.
Als der Kobold dann auf der Welt war, habe ich erst einmal für 2 Monate ausgesetzt. Zum Glück habe ich sehr verständnisvolle Lehrer und tolle Mitschüler, so dass ich diese Zeit gut nacharbeiten konnte.
Im März bin ich dann wieder eingestiegen, habe einige Klausuren nachgeschrieben und konnte mich gut wieder einfinden. Bis Mai hat der Papa seine Stunden reduziert und seine Elternzeit genommen. 
So konnte er die erste Zeit in der Zeit zuhause sein, in der ich in der Schule war.
Ich habe übrigens in der Zeit abgepumpt und hatte immer eine Kühltasche, meine Milchpumpe und ein paar Fläschchen mit in der Schule. Hier habe ich bereits darüber geschrieben.
Die erste Zeit war das okay so. Irgendwann wurde mir das Pumpen aber sehr unangenehm, weil die Milchbildung jedes Mal  stark angeregt wurde.
Also beschloss ich nach 7 Monaten abzustillen. Vermutlich hätte ich unter anderen Umständen noch weiter gestillt, aber es war okay. Für mich und für den Kobold. Er war ja daran gewöhnt aus der Flasche zu trinken und akzeptierte das Ganze sehr schnell.
In der Zeit, in der ich in der Schule bin, ist der Kobold bei einer seiner Omas.
Die Fahrerei ist anstrengend, aber machbar.
Die Omas freuen sich immer sehr auf diese Tage und der kleine Mann sowieso :-)

Klar, es gibt auch Wochen, die wirklich stressig sind.. 
Besonders die Klausurenphasen. Aber es geht immer. Irgendwie.

Mittlerweile bin ich im letzten Jahr meiner Ausbildung und die Prüfungen rücken immer näher.
Ich bin guter Dinge und freue mich schon darauf, nächstes Jahr mein Zeugnis in den Händen zu halten.
Und ich freue mich darauf, den Leuten, die unsere Entscheidung angezweifelt haben, dieses Zeugnis vor die Nase zu halten und damit zu wedeln ;-) Natürlich mit einem glücklichen Kind auf dem Arm.


Montag, 10. November 2014

Kunterbuntes Leben.

endlich mal wieder ein paar Eindrücke der letzten Wochen..
 Kurzurlaub auf Langeoog.
Geburtstagsgeschenk fürs Schwesterherz.
 gruselige Wohnzimmerdeko
Spaghettiliebe.
 Lesestunde.
 neue Schuhe.
Hausbesichtigung.
 
Apfelhose.

Sonntag, 2. November 2014

Hallo November!

im November werde ich...

...ausnahmsweise eine ganze Woche am Stück zur Schule gehen
...den Designgipfel besuchen
...Freunde treffen und Raclette essen
...einige Flohmärkte nach Wintersachen absuchen
...ein ganzes Wochenende mit meiner Klasse in Berlin verbringen
...mit dem Kobold und dem Papa auf einen Laternenumzug gehen
...mich langsam auf die Adventszeit einstimmen
...ein neues Auto kaufen (*schnief)
...einen (Familien)-Adventskalender nähen und befüllen
...die ersten Weihnachtskekse backen
...Geburtstagseinladungen basteln und verschicken
...eine befreundete Familie besuchen
...die ersten Weihnachtsgeschenke besorgen
****
 nach einer Idee von hier