Mittwoch, 26. Februar 2014

Taufe. Ja, nein, vielleicht?

Warum wir unser Kind taufen lassen?
Tja, ich bin ehrlich, wir haben schon etwas überlegt, ob und warum wir das tun sollen.
Wir sind beide nicht besonders religiös, obwohl wir aus einer ländlichen und gläubigen Gegend kommen. Trotzdem ist mein Leben geprägt von der Kirche. Taufe, Kommunion, Sternsinger, Firmung, Erntedankfeste, Kirchenchor, Kindergottesdienste, Kinderbibeltage. An all die Dinge denke ich sehr gern zurück. 
In der Schule gab es den Religionsunterricht, an den ich mich ebenfalls gern erinnere.
 Besonders die schönen Lieder hatten es mir früher angetan. 
Kleine weiße Friedenstaube. Das ist doch einfach wunderschön. 
Meine Ausbildung zur Erzieherin machte ich auf einem katholischen Berufskolleg und auch hier wurden Gottesdienste gefeiert. Die Kirche hatte einen sehr hohen Stellenwert..

Trotzdem. Ich bin auch enttäuscht von der Kirche. Die vielen Skandale haben mich sehr nachdenklich gemacht und mit den teilweise skurilen Überzeugungen und Aussagen kann ich mich einfach nicht immer identifizieren. Alle Menschen sind vor Gott gleich.Wirklich? 
warum dürfen Frauen in der katholischen Kirche dann keine Pastorin werden? 
warum wird die Homosexualität immer noch so verschmäht? viele viele Warums sind in meinem Kopf... 

Und trotzdem möchte ich, dass mein Kind die positiven und schönen Dinge erleben darf, 
die mit einer Konfession zusammen hängen. 
Wie soll er sich ein Bild machen, ohne Religionsunterricht oder Kinderbibeltage? 
Wenn er sich eine Meinung bilden kann, kann er sich ja immer noch dagegen entscheiden. 
Deshalb lassen wir ihn taufen. Weil Kirche auch Zusammengehörigkeit und Freude bedeutet. Immer noch.

Wie seht ihr das? habt ihr eure Kinder taufen lassen?
****

Montag, 24. Februar 2014

9 Wochen Babyglück.

9 Wochen Baby sein.
*
Lieblingsbeschäftigung: 
Mama zugucken.. ob beim kochen, putzen oder lernen ist ganz egal..
Das mag ich gar nicht:
aufwachen..
Das ist neu:
das Greifen klappt schon ganz gut.. das loslassen weniger...

9 Wochen Eltern sein.
*
Neue Erkenntnisse:
*Fläschchen und Stillen lässt sich sehr gut kombinieren..
Schreckmoment:
---
Dafür fehlt die Zeit:
fürs nähen.. immernoch..
dafür hab ich am Wochenende die Taufeinladungen gebastelt.
der glücklichste Moment:
nach dem ersten Mal wieder Schule haben mein zufriedenes Baby in die Arme schließen können
Darauf freuen wir uns:
*auf unsere Hochzeit im Sommer. Das planen macht schon so viel Spass
*auf Karneval zu dritt
Das macht Mama glücklich:
 *unsere kleine Familie
*zur Schule gehen
*Frühling
Das macht Papa glücklich
*auch mal füttern dürfen :-)

8 Wochen Babyglück.

...etwas verspätet ;-)

8 Wochen Baby sein.
*
Lieblingsbeschäftigung: 
aus dem Fenster gucken
Das mag ich gar nicht:
Blähungen! die sind echt gemein
Das ist neu:
Der kleine Mann gibt schon ganz viele verschiedene Laute von sich..
mittlerweile wissen wir auch in etwa was die unterschiedlichen Töne so bedeuten.

8 Wochen Eltern sein.
*
Neue Erkenntnisse:
*alles was sich bewegt ist höchst interessant!
sobald er auf dem Boden liegt und nichts über ihm hin-her baumelt, wird gequengelt.
Schreckmoment:
wieder mal ganz arg verschluckt.. blöde Vitamin-D-Tabletten :-/
Dafür fehlt die Zeit:
nähen! es wird dringend mal wieder Zeit...
Streit über:
irgendwie ein blöder Punkt.. streiten kann man unsere kleinen Auseinandersetzungen nämlich nicht nennen..
lass ich das nächste Mal weg.
der glücklichste Moment:
Besuch von meinen lieben Arbeitskolleginnen.
Darauf freuen wir uns:
*auf den Frühling! ist bei euch auch so schönes Wetter wie hier?
ich war heute in meiner Sommerjacke draußen und habe geschwitzt!
Das macht Mama glücklich:
*Frühlingsblumen
*ein glückliches, ausgeglichenes Baby
Das macht Papa glücklich
*in 2 Wochen beginnt die Elternzeit.. zwar nur 10 Stunden weniger, aber immerhin!



Freitag, 21. Februar 2014

Die Welt aus Kindersicht.

Baby sein ist schwierig. 
Kaum hat man neun Monate Schwangerschaft kuschelig in Mamas Bauch überstanden, 
wird man raus in die große, weite Welt geworfen. 
Tausende neuer Eindrücke, Gerüche, Farben, Geräusche prasseln hemmungslos auf das kleine Wesen ein.
Und alles ist so unendlich groß!
Heute habe ich die Welt mal aus Babysicht entdeckt und festgestellt, dass weiße Decken wirklich langweilig sein können. Zumindest wenn es leise ist.
Unser junger Mann fand es jedenfalls zum totlachen, wie Mama sich mit der großen Kamera unter den Spielbogen gequetscht hat ;-)



Mittwoch, 12. Februar 2014

Stillkugeln oder "Mensch du wirst ja auch immer dünner"

Ja. Das mit dem hochkalorisch Essen in der Stillzeit ist ja so eine Sache. Zumindest bei mir.
Ich war wirklich zufrieden mit meinem Gewicht in der Schwangerschaft, auch wenn sich das vielleicht für manche etwas seltsam anhört. Endlich war ich mal deutlich im Normalgewicht. 
Durch das Stillen purzeln die Kilos nur so und so richtig freuen kann ich mich irgendwie nicht darüber :-/
aber da hilft nur eins: essen, essen, essen.
Besonders nachts bin ich nicht sonderlich motiviert aufzustehen, obwohl mein Magen lauter knurrt als der Liebste schnarcht. Und das heißt schon was ;-)
Im Krankenhaus gab es für zwischendurch immer "Stillkugeln". Total lecker und sehr nahrhaft.
Also hab ich mich mal auf die Suche nach einem Rezept gemacht, nachgebacken und für sehr gut befunden.
 
Hier ist es:
 200 g Mehl
250 g Haferflocken
100 g Mandelmus
70 g geschmolzene Butter
140 g brauner Zucker
140 g Leinsamen
140 g Nüsse
200 g Schokostückchen
150 ml Wasser
1 TL Backpulver
1 TL Salz
1 TL Zimt
2 TL Vanillezucker
 Zuerst alle "trockenen" Zutaten vermengen.
Danach die Butter schmelzen und zusammen mit dem Wasser und dem Mandelmus unterrühren.
Aus dem Teig kleine Kugeln formen.
Und ab in den Ofen.
Edit: (180 Grad- ca. 10 Minuten..)
 Wirklich total easy und super lecker!
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Wie macht ihr das mit dem Essen in der Stillzeit?
was und vor allem wie viel und wie oft am Tag esst ihr?
Meidet ihr irgendwelche Lebensmittel?
ich bin ja wirklich neugierig und hoffe auf viele Erfahrungen und Meinungen!

Dienstag, 11. Februar 2014

Wiegetuch.

... wie einige von Euch sicher wissen, 
habe ich mich für die Geburt unseres Kobolds für eine Beleghebamme entschieden. 
Als wir, nach längerer Suche wegen dem ungünstigen ET (24.12) endlich eine gefunden hatten, 
war ich guter Dinge. Das Erstgespräch verlief vielversprechend und meine anfängliche Unsicherheit verschwand mit der Zeit. Die Vorsorgetermine waren sehr entspannt und alles lief, so wie ich mir das gewünscht hatte. Dann, zwei Monate vor dem ET erfuhr ich, dass das Krankenhaus, in dem wir entbinden wollten, schließen sollte. Die Versicherung der beiden Chefärzte war zu teuer.
Und das lohnte sich wohl nicht in so einem kleinen Krankenhaus. 
Auch die angestellten Hebammen und Krankenschwestern waren also ihre Jobs los. 
Und ich mein Wunschkrankenhaus. Mann, was hab ich geheult. Da stell ich mich monatelang auf dieses Krankenhaus ein und dann sowas. Die Unsicherheit war wieder da. Ein paar Tage hieß es dann, mit Beleghebamme könnte ich noch bis zum Ende des Jahres in dem Krankenhaus entbinden und ich war erstmal erleichtert. Tja, und dann kamen die Wehen. Hebamme angerufen. Und was sagt sie? 
Nein, es geht leider doch nicht mehr! (das wusste sie allerdings auch erst seit ein paar Stunden)
Aber sie würde auf jeden Fall vorbei kommen und nach mir schauen. Das hat sie dann auch getan. 
Und mich beruhigt. Zwei Stunden später sind wir dann also in ein anderes Krankenhaus gefahren, das wir uns zum Glück einige Wochen vorher vorsorglich noch angeschaut und uns angemeldet haben. 
Dort angekommen, waren wir glücklicherweise auch die einzigen im Kreissaal. 
Wir durften uns sogar einen aussuchen und hatten die Hebamme dort ganz für uns. 
Letztendlich hat dann doch alles noch sehr gut geklappt. um vier waren wir im Kreissaal und um kurz nach 7 schon zu dritt. 
Trotz der unglücklichen Umstände, bin ich jedenfalls unendlich froh, eine so gute Betreuung gehabt zu haben.
Und finde es sehr schade, dass es sowohl den Ärzten, als auch den Hebammen versichrungstechnisch so schwer gemacht wird...

 Um mich für die tolle Arbeit zu bedanken, habe ich unserer lieben Hebamme 
(die leider letzte Woche zum letzten Mal bei uns war) ein Wiegetuch genäht.
Schnitt von hier
 und mit diesem mache ich das erste Mal mit beim Creadienstag.

Freitag, 7. Februar 2014

7 Wochen Babyglück.

7 Wochen Baby sein.
*
Lieblingsbeschäftigung: 
schlafen!
Das mag ich gar nicht:
unter dem Spielbogen liegen und noch nicht greifen zu können
Das ist neu:
ich werde morgens mit einem strahlenden Lächeln geweckt. So schön!

7 Wochen Eltern sein.
*
Neue Erkenntnisse:
*man kann auch mit Baby prima shoppen gehen
* abpumpen ist gar nicht so schwer! (ich werde berichten)
Schreckmoment:
der Kobold rollt vom Kissen und landet auf dem Bauch. Fand er nicht so lustig!
Dafür fehlt die Zeit:
ich hab immer noch recht viel Zeit (siehe Lieblingsbeschäftigung)..
Jetzt steht aber Hausarbeit Nr. 2 an.. (Thema Epilepsie) werd ich mich wohl am Wochenende mit beschäftigen müssen.
Streit über:
eher eine Diskussion: "Wie oft muss ich dich noch daran erinnern, die Garderobe endlich anzuschrauben?" ;-)
der glücklichste Moment:
Jedes Lächeln!
Darauf freuen wir uns:
*auf ein Wochenende ohne Termine!
*auf den Besuch einer lieben Freundin
Das macht Mama glücklich:
*Wochenende!
*Sonne
*Quatsch mit dem Kobold machen
Das macht Papa glücklich
*ausschlafen!


Dienstag, 4. Februar 2014

DIY *Wimpelkette*

eine gute Freundin (und bald sogar Schwägerin) von mir, fliegt nächste Woche für 3 Monate nach Afrika, um in einem Kinderheim zu arbeiten.
Um ihr eine Freude zu machen, haben wir eine Überraschungsabschiedsparty organisiert. Eine super Gelegenheit für eine Wimpelkette..
ihr braucht:

einen Drucker, eine Schere, feste Pappe für die Schablone, eine dicke Kordel (Wurstgarn etc.), einen Stift, weißes DIN A4-Papier, Klebestift
 Zuerst druckt ihr euch in einer beliebigen Schriftart und Größe die Buchstaben aus.
Ich habe für meine Wimpel die Schriftart Baskerville Old face in 200 gewählt.
Ist euer Spruch kürzer, muss die Schriftart natürlich dementsprechend größer sein.
Außerdem habe ich ein Herz und einen Umriss von Afrika ausgedruckt.
Lasst genug Platz für einen Buchstaben, sonst passt die Schablone nicht drauf.
Den Rest der Seite könnt ihr später als Einkaufszettel zerschneiden ;-) (mach ich immer..)
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Jetzt bastelt ihr euch aus der dicken Pappe eine Wimpelschablone in Dreieckform und legt sie auf den ausgedruckten Buchstaben. Drumherum malen, ausschneiden.
Das Dreieck oben etwa einen Zentimeter abknicken, so wie auf dem Bild zu sehen ist.
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Die überstehenden Ecken schneidet ihr schräg ab.
Wenn alle Wimpel fertig sind, in der richtigen Reihenfolge platzieren und an die Kordel kleben.
außerdem gab es noch Anti-Heimwehpillen, falls die Zeit zu lang wird.
Wir hoffen aber natürlich, dass sie nicht so viele davon braucht ;-)
Die Dose habe ich mit Maskingtape und einem ausgestanzten Kreis beklebt. 
Fehlen nur noch die Smarties..
Die Mini-Wimpelkette für das Essen ist ebenfalls aus Maskingtape gebastelt. 
Die Minikontinente habe ich ausgedruckt.

Die Überraschung hat übrigens super geklappt. Sogar ich musste weinen :-)
Habt ihr auch schon einmal eine Überraschungsparty organisiert?
Und gab es auch (Freuden)-Tränen?
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Sonntag, 2. Februar 2014

6 Wochen Babyglück.

  6 Wochen Baby sein.
*
Lieblingsbeschäftigung:
* baden gehen und danach ausgiebig geföhnt werden
*getragen werden.
Das mag ich gar nicht:
abends ins Bett gehen!
Das ist neu:
wenn der kleine Mann auf den Bauch gedreht wird, kann er seinen Kopf schon kurz anheben
 
6 Wochen Eltern sein.
*
Neue Erkenntnisse:
Staubauger oder Föhn an-> Kind ist leise und schläft.
Sehr praktisch, wenn ich mich morgens fertig mache.
Schreckmoment:
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Dafür fehlt die Zeit:
im Moment hab ich eigentlich genug Zeit. Aber auch genug zu tun.
Ich hab sogar geschafft zwei Hosen zu nähen und zu basteln. 
Streit über:
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der glücklichste Moment:
wir werden immer öfter bewusst angelächelt.
Immer wenn ich dem Kobold ins Gesicht puste, bekomme ich ein zuckersüßes Lächeln zurück.
*seufzt*
Nächte/Schlaf:
nach wie vor alle drei Stunden aufstehen. Und danach wieder schlafen. 
Gibt also schlimmeres.
Darauf freuen wir uns:
 auf das Wochenende, an dem wir ganz viele liebe Leute treffen werden.
Das macht Mama glücklich:
ein ruhiger Feierabend, nähen, frische Blumen.
Das macht Papa glücklich:
Sport, Wochenende.