Dienstag, 27. Mai 2014

Liebe aus Holz.

wir sind Ostheimer-Fans. 
Einfach weil mich die Qualität überzeugt und ich die Tiere und Figuren zuckersüß finde.
Alle Ostheimerprodukte sind mit wasserlöslichen und getesteten deutschen Spielzeugfarben bemalt. Selbst wenn also mal ein Ohr, ein Schwänzchen oder was auch immer angeknabbert wird, 
kann nichts passieren.. außer dem armen Tierchen natürlich..
 diese drei Gefährten wohnen schon einiger Zeit im Kindezimmer des kleinen Kobolds.. 
Nach und nach werden es mit Sicherheit noch einige mehr.
 Auf der Suche nach einem neuen Mobile für unser Wohnzimmerfenster 
(die Fröbelstern- Weihnachtsdeko musste dann doch mal ab..),
bin ich dann auf dieses wunderwunderschöne Teilchen gestoßen. 
Weil es das Mobile in unserem Spielzeugladen (der wirklich rieeesig ist) leider nicht gab, 
hat der Postbote es mir netterweise vorbei gebracht ;-)
 Jetzt kann unser kleiner Mann bequem vom Sofa aus dem kleinen Nils Holgersson bei seinen Abenteuern zuschauen..
...und ich sehe gerade, dass es wohl mal wieder Zeit ist die Fenster zu putzen... :-D
.........
aber das ist eine andere Geschichte ♥ ;-)

Mittwoch, 21. Mai 2014

Upcycling Mai die Dritte

...ich bin eine Sammlerin. Leere Dosen, Gläser, Flaschen, Kisten.. alles wird irgendwo aufbewahrt.. zumindest so lange, bis ich keinen Platz mehr habe, oder eine Idee.
Und ich bin eine Freundin aufgeräumter Gewürzregale. (Na, wer einnert sich?)
(unsere sind offen, da muss das zwangsläufig so sein..)
 
für diese Upcycling-Idee braucht ihr:

leere, ausgespülte Gläschen mit Deckel
Masking-Tape
Kleber
einen Stift uns mehrere runde Formen
Musterpapier/Pappe 
(alternativ wäre natürlich Folie toll, dann könnte man die Deckel auch mitspülen.. 
bei uns bleiben die Gewürze aber erstmal in den Gläschen..)

wie ist das bei Euch?
bewahrt ihr auch so viele Dinge auf, bis ihr sie "irgendwann" mal gebrauchen könnt?
*****

Samstag, 17. Mai 2014

Frida. Frida. Immer wieder :-)

ich liebe diesen Schnitt! Weil er so vielfältig ist und ruck zuck genäht...
und der Kobold liebt ihn auch, weil die Hosen so schön gemütlich sind.
Perfekt zum Strampeln :-)

 mal ohne Taschen..
und mal mit..

immer wieder toll :-)
.. aber als nächstes probiere ich mal die Knickebocker von madame Jordan.
Auch ein süßer Schnitt..♥
.. und heute mache ich auch mal mit bei  madeforboys.

Mittwoch, 14. Mai 2014

und sonst so?

der O-ball ist toll!
 .. endlich mal die Osterdeko weggeräumt. ich konnte mich noch nicht trennen ;-)
 und im Hintergrund der Beweis, dass ich keinen besonders grünen Daumen habe ;-)
 einen Gutschein eingelöst.. ist das Buch nicht cool? alles ökologisch, sogar die Druckfarben.
 Hochzeitseinladungen gebastelt.
 Blumen geshoppt und gepflanzt. (der grüne Daumen kommt bestimmt :-D)
 ... und welche geschenkt bekommen...
 ..noch eine ganz tolle Überraschung. Post von einem lieben Freund.
 die erste Banane. So lecker!
 Flohmarktausbeute. Lustigerweise zum gleichen Zeitpunkt wie bei Julia.
 Bärchenliebe. Die Jacke zeig ich euch noch genauer.
 der Kobold hat seine Hände entdeckt.
neues Outfit. bunt is beautiful

Dienstag, 13. Mai 2014

Über das Stillen und Abpumpen.

Ich wollte unbedingt stillen. 
Das wusste ich schon in der Schwangerschaft. 
Viel habe ich über das Thema gelesen und mich schlau gemacht. 
Aber neben der Vorfreude kam auch Angst auf. Schaffe ich das? 
Kann ich so viel essen, um noch ein kleines Menschlein mitzuversorgen? Tut stillen nicht weh?
Wie mache ich das, wenn ich in der Schule bin? Ein Mal die Woche die Flasche? oder Fertignahrung? 
Lässt sich das alles vereinbaren?
So viele Fragen.

Als ich den Kobold nach der Geburt angelegt habe, passierte erstmal nichts. Es kam nichts. Mittlerweile weiß ich, dass der Milcheinschuss erst am dritten Tag passiert und das anfängliche Nuckeln nur der Milchanregung dient.
Die ersten Tage waren sehr anstrengend für uns. Er wurde einfach nicht satt und war unzufrieden.
Das Stillen zeigte mir niemand so recht. Anhand einer Broschüre wurde mir halbherzig erklärt, wie ich meine Brust zu massieren hatte, damit die Milchbildung angeregt wird.
Lesen kann ich selber, hab ich gedacht.
Alle paar Stunden versuchte ich also mein Glück. Es funktionierte einfach nicht.
Dazu kam, dass ich körperlich so erschöpft war, dass ich nicht aufstehen konnte und dementsprechend nur im Liegen gestillt habe.
Irgendwann am dritten Tag schoss die Milch ein. Im warsten Sinne des Wortes. 
Meine Körbchengröße hatte sich vervierfacht und ich hatte Schmerzen.
Kühlen dürfe ich nicht, hat mir die Krankenschwester gesagt. Ist klar.
Die Hebamme sagte mir glücklicherweise was anderes und besorgte mir Kühlpads.
Dann noch die sehr starken Nachwehen, weil sich meine Gebährmutter in rasendem Tempo wieder zusammen zog.
Im Stillzimmer versuchte ich es immer wieder. Und irgendwann hatte ich das Gefühl, dass es besser wird. Aber vorstellen, dass es richtig klappen würde, konnte ich mir nicht.
Außerdem drehte man mir sofort ein Stillhütchen an mit den Worten: "Damit klappt es bestimmt."
Für den Anfang war das auch die richtige Entscheidung, aber nach ein paar Wochen zuhause wollte ich das Ding los werden. So unhygienisch, ständig war das Ding weg. Und unpraktisch war es noch dazu.
Gar nicht so einfach, denn der kleine Kobold hatte sich schon sehr daran gewöhnt und auch ich hatte Angst vor Schmerzen.
Jeden Tag kämpften wir einen kleinen Ohne-Stillhütchen-Kampf, der meist mit Gebrüll endete.
Aber irgendwann wurde es besser.

Ein paar Wochen, nachdem ich zuhause war, ging es mir dann von einem Tag auf den anderen sehr schlecht. Erst Milchstau, dann Brustentzündung. Und das zwischen den Feiertagen.
Unsere Hebamme kam jeden Tag vorbei. Zum Glück. Und es wurden so ziemlich alle Hausmittel ausprobiert, von denen wir irgendwo gehört hatten. Quark, Retterspitz, Weißkohl, diverse Globuli..
Nach zwei Tagen hohem Fieber, zeigte sich Besserung. 
Inzwischen war ich sehr schlapp und hatte deutlich abgenommen. 
In diesen Tagen habe ich, immer im Gespräch mit meiner Hebamme, weiter gestillt. 
Und das Fieber sank.
Nach zwei Tagen kam es dann wieder. Nochmal die gleiche Geschichte. 
Ich lag nur im Bett und fühlte mich so schlecht. Wieder die gleiche Prozedur. 
Nach dem dritten Mal Fieber in Folge, ging ich dann abends zu meiner Frauenärztin und bekam Antibiotika verschrieben. Meine größte Sorge war, dass ich abstillen müsste. 
Ich bekam jedoch Antibiotika, die nur in ganz geringen Mengen in die Muttermilch übergeht.
Und siehe da, das Fieber ging zurück und ich wurde langsam wieder fit. Nach und nach wurden wir zu einem guten (Still-) Team und wir schafften es auch ohne Stillhütchen zu stillen.
Und was soll ich sagen? Der schwere Weg war genau der Richtige.
Wir lieben das Stillen und der Kobold entwickelt sich prächtig.
Er war bisher noch kein einziges Mal krank und auch der Kinderarzt war begeistert von seiner Gewichtszunahme.

Meine Bedenken zum Thema "Schule und Stillen" haben sich auch erledigt.
Die Schule ist nur an 1 1/2 Tagen in der Woche und in dieser Zeit pumpe ich ab. Mit einer elektrischen Milchpumpe von medela, die ich übrigens jedem, der nicht immer da sein kann, sehr empfehlen kann.
140 Euro ist nicht unbedingt ein Schnäppchenpreis, aber alle, die schon mal mit der Hand Muttermilch gepumpt haben, wissen wie anstrengend das auf Dauer sein kann ;-)
Passend dazu habe ich diese Kühltasche gekauft, um die Milch sofort kalt zu stellen. Der Kobold bekommt dann an den Tagen, an denen ich nicht da sein kann, die abgepumpte Milch aus dem Fläschchen. Entweder vom Papa oder von der Oma.
Ende gut, alles gut.
Durchhalten lohnt sich!


edit: und wieder mal wird mir bewusst, wie wichtig eigentlich unsere Hebammen sind...
was hätte ich ohne sie gemacht?

Montag, 12. Mai 2014

Upcycling-Mai die Zweite - Abschminkpads

 schon länger habe ich mich über die Wattepads geärgert, die jeden Abend nach dem Abschminken im Mülleimer landen.
Also hab ich wieder mal in meiner Restekiste gewühlt...
Zur schöneren Optik sind die Abschminkpads rechts auf rechts genäht. 
Nach dem Nähen habe ich sie einfach umgestülpt und nochmals abgesteppt.
Oben aus einem Rest Baumwollstoff, unten aus einem Microfasertuch. 
So sind sie gut saugfähig und trotzdem hübsch anzuschauen. 
In der Mitte habe ich eine Aufhängeschlaufe eingefasst.
Den Waschtest bei 60 Grad haben sie auch schon bestanden.
Dazu habe ich sie einfach in ein kleines Baumwollsäckchen gesteckt, zugezogen und ab in die Maschine.
Wegen den Microfasertüchern, sollte man sie jedoch nicht in den Trocker stecken.
Macht aber nix, trocknen ja auch so ;-)

 
Nach dem Benutzen einfach in die Dose und später ab in die Wäsche. Perfekt.


Donnerstag, 8. Mai 2014

DIY *Kräuterbeet*


heute habe ich eine hübsche Geschenkidee für Euch.. 
Egal ob zu Muttertag, zum Geburtstag (in meinem Fall), oder einfach für den Balkon..

Ihr braucht:

*diverse Kräutertöpfe (Biomarkt- oder aus dem Baumarkt)
*Blumenerde für Kräuter 
*3 Tontöpfe in verschiedenen Größen
*Kräuterstecker (kann man natürlich auch selber machen, aber meine sind von butlers)
*Plackafarbe
*Pinsel
* 2 Schaschlickspieße
* dünnes weißes Garn
*Masking Tape
* eine Schere
* eine Blumenschaufel (oder eure Hände)


To Do:
 
Zuerst werden die Ränder der Tontöpfe angemalt. Das geht am besten mit einem dünnen Pinsel. Die "Rillen" oberhalb des Randes malt ihr am besten vorsichtig mit aus, damit ihr einen ordentlichen Abschluss hinbekommt.

Die Töpfe über Nacht trocknen lassen.
In der Zwischenzeit könnt ihr die Wimpelkette basteln.

Dafür kleine Wimpel an dem Garn befestigen und den Faden an zwei Schaschlikspieße knoten.

Am nächsten Tag könnt ihr dann die "Pyramide" bauen und die Töpfe bepflanzen.
Ihr beginnt damit die Erde etwa Randhoch einzufüllen. 
Lasst vorne etwas Platz, amit ihr die Kräuter später einsetzen könnt.
Danach setzt ihr die Töpfe übereinander, aber so dass eine Art "Treppe" entsteht.
Unten steht der Größte, in der Mitte der Mittlere und oben der Kleine Topf.
Die Töpfe werden dabei jeweils an den hinteren Rand auf den nächsten gesetzt, so dass vorn genug Platz für die Kräuter gelassen wird.
Drückt die Töpfe schön tief in die Erde und schaufelt noch etwas Erde drumherum.
So können sie später nicht umfallen. 

 Stehen die Töpfe sicher aufeinander, könnt ihr vorn die Kräuter einpflanzen.
Dabei darauf achten, die Büschel etwas auseinander zu ziehen, damit überall etwas Grün zu sehen ist.

Kräuterstecker rein, 
Wimpelkette rein.
und freuen :-)